Ende der Ausgangssperre: einige Tipps für die erfolgreiche Abwicklung Ihres Immobilienprojekts

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Nach den ersten Lockerungen der Corona-Isolation nimmt die Wirtschaft in Luxemburg langsam wieder an Fahrt auf.  Zwar darf man nun wieder vermehrt sein Haus verlassen und ein aktiveres Leben führen, aber wir müssen eben auch lernen, mit der Bedrohung durch Covid-19 zu leben, denn sie bleibt unverändert bestehen. Wie kann man vor dem Hintergrund der Pandemie, die vielerlei Ängste auslöst, sein Immobilienprojekt trotzdem weiterverfolgen? Lesen Sie hier einige Tipps, wie Sie Ihr Immobilienprojekt aktiv in die Hand nehmen und voranbringen können, ohne Ihren eigenen Schutz und den Ihres Gegenübers aus dem Blick zu verlieren.  

Immer und überall: Schutzmaßnahmen ergreifen! 

Bei allen Begegnungen mit anderen Menschen sollten Sie darauf achten, den Mindestabstand einzuhalten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und sich die Hände so regelmäßig wie möglich mit Wasser und Seife oder mit einem Desinfektionsgel zu reinigen. Diese Vorkehrungen müssen zum Standard werden und bei allen Begegnungen berücksichtigt werden – sei es beim Termin mit der Immobilienagentur, bei der Besichtigung eines Objekts oder beim Banktermin. 

Konzentrieren Sie sich nach Möglichkeit auf das Virtuelle

Vielleicht mussten Sie einige Termine während der Gefangenschaft verzögern: Es ist jetzt möglich, sie zu verwirklichen, wenn alle hygienischen Bedingungen erfüllt sind. Aber wenn möglich, bevorzugen Sie immer das Virtuelle. Beispielsweise können Termine, die keine Unterschrift beinhalten, per Videokonferenz oder telefonisch arrangiert werden. Wenn Sie eine Immobilienliste sehen, die Sie interessieren, beginnen Sie mit einer virtuellen Tour, bevor Sie sich für einen physischen Termin vor Ort entscheiden. Dies ermöglicht es Ihnen, Die Reise zu reduzieren und Nur bei Bedarf Kontakt zu haben.

„Immer dann, wenn es geht, sollten Sie virtuellen Lösungen den Vorzug geben“ 

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Virtuellen Lösungen den Vorzug geben 

Während der Ausgangssperre konnten Sie einige Termine vielleicht noch bequem nach hinten verschieben. Jetzt möchten Sie diese Termine aber endlich wahrnehmen, sofern die Einhaltung der Hygieneempfehlungen möglich ist. Immer dann, wenn es geht, sollten Sie virtuellen Lösungen den Vorzug geben. Treffen beispielsweise, bei denen keine Unterschrift notwendig ist, kann man auch telefonisch oder per Videokonferenz abhalten. Wenn Sie eine interessante Immobilienanzeige sehen, besichtigen Sie sie zunächst virtuell, bevor Sie sie vor Ort ansehen. So sparen Sie sich unnötige Wege und haben nur dann Kontakt zu fremden Menschen, wenn es absolut unvermeidlich ist. 

Besichtigungen und Hygieneregeln 

Kommen Sie zu einer Besichtigung möglichst allein, damit sich so wenig Menschen wie möglich gleichzeitig im Inneren des Hauses oder der Wohnung aufhalten. Berühren Sie die Oberflächen nur, wenn es notwendig ist (Sie dürfen Schränke und Türen natürlich öffnen, sollten aber Gegenstände sonst so wenig wie möglich berühren.). Waschen Sie sich vor und nach jeder Besichtigung die Hände und, wenn Sie entsprechend ausgestattet sind, verwenden Sie Schutzbekleidung wie Überzieher für die Schuhe. Wenn Sie eine bewohnte Wohnung besichtigen, versuchen Sie das Objekt in Abwesenheit des Bewohners zu sehen. Bitten Sie ihn, vor seinem Verlassen der Wohnung so viele Türen wie möglich offen stehen zu lassen, um das Berühren der Türklinken auf ein Minimum zu reduzieren. Wenn Sie es können, verzichten Sie auf den Fahrstuhl und nehmen Sie lieber die Treppen. 

Organisation der Wohnungsübergabe in Zeiten von Corona 

Man empfiehlt, nach Verlassen der Wohnung durch die Mieter 48 Stunden zu warten, bevor man die Wohnungsübergabe mit den neuen Bewohnern durchführt, um die Ansteckungsgefahr so gering wie möglich zu halten. Die Unterzeichnung der Unterlagen kann elektronisch erfolgen oder jeder unterschreibt mit seinem eigenen Stift. Bei der Wohnungsübergabe wegen Auszug sollte der Vormieter die Schlüssel vor der Übergabe reinigen und diese dem Eigentümer in einer Plastiktüte übergeben. 

„Man empfiehlt, nach Verlassen der Wohnung durch die Mieter 48 Stunden zu warten, bevor man die Wohnungsübergabe mit den neuen Bewohnern durchführt“

Umzüge nach neuen Hygienestandards 

Die Empfehlung lautet, Umzüge möglichst zu verschieben. Manchmal ist das aber nicht möglich und so müssen manche Menschen jetzt dennoch eine Lösung finden, ihren Umzug zu organisieren. Einige professionelle Umzugsunternehmen, die mit Verhängung der Ausgangsbeschränkungen Ihre Geschäfte einstellen mussten, beginnen nun schrittweise wieder, Ihre Dienste anzubieten. Dabei müssen Sie ihre Arbeitsweise an die geltenden Hygienevorschriften anpassen. Es dürfen weniger Personen gleichzeitig im Lkw sein, es müssen Hygienemaßnahmen ergriffen und ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden etc. Sie können umziehen, müssen dabei aber stets die Schutzmaßnahmen im Auge behalten und so wenig Menschen wie möglich gleichzeitig einsetzen, auch wenn ein Umzug dann schon mal länger dauern kann… 

Zusätzliche Fristen erbitten und Dokumente elektronisch unterschreiben 

Beim Immobilienkauf sollten so viele der notwendigen Schritte wie möglich aus der Entfernung erfolgen. Die Notare haben sich zum Beispiel an die neuen Hygieneregeln angepasst. Sie bieten immer häufiger an, auch auf Distanz Dokumente zu unterschreiben, sogar den Kaufvertrag. 

Um die erforderlichen Zusagen der Bank über ein Immobiliendarlehen zu erhalten, ist es möglich, Fristverlängerungen zu vereinbaren. Käufer und Verkäufer können entsprechende Einigungen treffen. Immobilienagenturen sind dazu da, Ihren Kunden in dieser besonderen Phase beratend zur Seite zu stehen, die komplex ist, aber einen Umzug und neue Pläne nicht gänzlich unmöglich macht! 


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