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Immobilienfotos: 10 Fehler, die Käufer abschrecken

Immobilienfotos: 10 Fehler, die Käufer abschrecken

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Für Immobilienkäufer findet die erste Besichtigung heute nicht mehr vor Ort, sondern auf dem Bildschirm statt. Auf einem Immobilienportal hat Ihre Anzeige nicht mehr als 3 Sekunden, um Aufmerksamkeit zu erregen. Schlechte Fotos können den Verkauf deutlich verlangsamen — oder den Wert Ihrer Immobilie mindern.

Um die Attraktivität Ihrer Immobilie zu maximieren, finden Sie hier 10 technische und ästhetische Fehler, die Sie beim Fotografieren und Präsentieren eines Hauses oder einer Wohnung unbedingt vermeiden sollten.

1. Vernachlässigte Vertikalen: ein fataler technischer Fehler

Vertikalen sind die geraden Linien im Innenraum: Türrahmen, Wandkanten oder Fensterrahmen. Ist die Kamera nicht korrekt ausgerichtet, wirken diese Linien schief oder stürzend — der Raum erscheint verzerrt oder instabil.
Unser Tipp: Halten Sie die Kamera (oder das Smartphone) immer exakt senkrecht zum Boden. Neigen Sie sie weder nach oben noch nach unten. Nutzen Sie das Raster auf dem Bildschirm zur Ausrichtung.

2. Gegenlicht oder Dunkelheit

Dunkle Fotos wirken trist, während überbelichtete Fenster (reinweiß durch Sonnenlicht) den Blick nach draußen verhindern. Helligkeit ist für Käufer entscheidend.
Unser Tipp: Fotografieren Sie am späten Vormittag oder Nachmittag. Nutzen Sie nach Möglichkeit HDR, um mehrere Belichtungen zu kombinieren.

3. Persönliche Gegenstände liegen lassen

Käufer möchten ihr zukünftiges Zuhause sehen — nicht Ihr aktuelles Leben oder Ihre persönlichen Dinge.
Unser Tipp: Entrümpeln Sie konsequent vor dem Fotoshooting. Alles, was kleiner als eine Melone ist, sollte weggeräumt werden. Reinigen Sie glatte Flächen, damit sie Licht reflektieren.

„Vor dem Fotoshooting konsequent entrümpeln.“

4. Ungünstige Blickwinkel wählen

Falsche Perspektiven lassen Räume kleiner wirken und nehmen ihnen Tiefe.
Unser Tipp: Fotografieren Sie aus einer Raumecke oder vom Türrahmen aus, um Tiefe zu erzeugen. Halten Sie die Kamera auf Brusthöhe für ausgewogene Proportionen.

5. Zu starker Einsatz von Weitwinkel

Ein extremer Weitwinkel verzerrt die Realität und kann falsche Erwartungen wecken, die bei der Besichtigung enttäuschen.
Unser Tipp: Nutzen Sie einen moderaten Weitwinkel (16mm oder 24mm Äquivalent), der realistisch bleibt.

6. Außenbereich und Fassade vernachlässigen

Kleine Details können den Eindruck der Fassade ruinieren: Mülltonnen vor der Tür, halb geschlossene Rollläden oder ein Auto vor dem Eingang.
Unser Tipp: Fahrzeuge wegstellen, Fenster schließen und alle Rollläden öffnen.

7. In Spiegelungen erscheinen

Ein Klassiker: Der Fotograf ist im Badezimmerspiegel oder im Backofenglas zu sehen. Das wirkt unprofessionell und stört die Immersion.
Unser Tipp: Stellen Sie sich schräg zu Spiegeln oder nutzen Sie den Selbstauslöser.

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8. Umfeld und Lage ignorieren

Käufer erwerben nicht nur eine Wohnung, sondern auch einen Standort. Zeigen Sie das Umfeld, besonders wenn es ein Pluspunkt ist.
Unser Tipp: Fügen Sie 2–3 Fotos der Umgebung hinzu: Blick vom Balkon, ein nahegelegener Park oder eine ruhige Straße.

„Käufer kaufen nicht nur einen Innenraum, sondern eine Lage.“

9. Fotos in niedriger Auflösung verwenden

Unscharfe Bilder senden eine negative Botschaft: Wenn die Fotos vernachlässigt sind, gilt das womöglich auch für den Zustand der Immobilie.
Unser Tipp: Verwenden Sie ein Stativ oder einen Stabilisator — auch mit dem Smartphone.

10. Offene Toilettendeckel und ungemachte Betten

Diese scheinbar kleinen Details haben eine große psychologische Wirkung und vermitteln Nachlässigkeit.
Unser Tipp: Machen Sie einen letzten Kontrollgang. Toilettendeckel schließen, Betten ordentlich herrichten und Handtücher sauber ausrichten.

Beachten Sie diese Tipps, um Ihre Anzeige zu einer überzeugenden Visitenkarte zu machen — und zögern Sie nicht, professionelle Unterstützung zur Immobilienaufwertung in Anspruch zu nehmen.

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